Zur Leipziger Buchmesse: neuer Roman um Wissenschaft und Religion

Was wäre, wenn Albert Einstein die Existenz Gottes wissenschaftlich beweisen hätte?

Seit Einsteins Tod im Jahr 1955 haben Atomphysik und Quantenmechanik unser Verständnis von der Welt, der Entstehung des Universums und sogar dem menschlichen Bewusstsein massiv verändert. Das von Einstein selbst noch als „absurd“ bezeichnete ERP-Paradoxon beispielsweise konnte 1982 im Rahmen des Aspect-Experiments überprüft – und widerlegt – werden. Das Verhalten der kleinsten Teilchen widerspricht dabei jeder herkömmlichen Logik – und die Schlussfolgerungen aus diesem und anderen wissenschaftlichen Experimenten stellen viele unserer gewohnten Überzeugungen völlig auf den Kopf. Allerdings werden die sensationellen Ergebnisse fast nur in engen Fachkreisen diskutiert und der Öffentlichkeit aus unterschiedlichen Gründen vorenthalten. In „Das Einstein Enigma“ verpackt der portugiesische Bestsellerautor J.R. Dos Santos unzählige solcher „Geheimnisse“ in einem spannenden Spionageroman und stellt absolut verblüffende Parallelen zwischen modernster Physik und den alten Weisheiten östlicher Spiritualität her. „Ein Roman wie ein Urknall.“ (buchjournal)

Die Geschichte spielt 2006 in Kairo. Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein mysteriöses Manuskript entschlüsseln. Sein Titel? Die Gottesformel. Sein Autor? Albert Einstein. Was auf dem Spiel steht? Nichts weniger als die Bauanleitung für eine billige Atombombe. Wider Willen wird Tomás als Doppelagent des Iran und der CIA in eine internationale Spionageaffäre verwickelt und kommt im Rahmen seiner Ermittlungen nicht nur einer reizvollen Iranerin nahe, sondern überraschend einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes.

Zur Entstehung des Romans

„Ich saß in Brasilien am Strand und sah, wie ein Junge ein Physikbuch las. Da stellte sich mir plötzlich die Frage, ob es wissenschaftlich möglich sei, die Existenz Gottes zu beweisen“, erklärt Dos Santos die Idee zu diesem Buch. Die darauf folgenden Monate habe er damit verbracht, sich über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet zu informieren und habe schließlich Erstaunliches herausgefunden: „Ich habe entdeckt, dass in der Richtung schon erhebliche Entdeckungen gemacht wurden, über die die Öffentlichkeit aber überhaupt nicht Bescheid wusste“, schildert der 52-Jährige. Das sei die Geburtsstunde seines Romans gewesen.

Um die Zusammenhänge zwischen der biblischen Schöpfungsgeschichte und den wissenschaftlichen Fakten zur Entstehung des Universums für den Leser verständlich zu machen, schickt Dos Santos seine Hauptfigur Tomás Noronha auf eine spannende Entdeckungsreise zur Entschlüsselung eines Gedichts, das der legendäre Physiker Albert Einstein einst auf ein geheimes Dokument mit dem Titel „Die Gottesformel“ geschrieben haben soll.

Der Iran, in dessen Hände das Dokument gelangt war, und der amerikanische Geheimdienst CIA, der es unbedingt selbst haben will, glauben beide, dass Einstein darin im Auftrag von Israels ehemaligem Ministerpräsidenten Ben-Gurion eine Bauanleitung für eine einfach herzustellende Atombombe gibt, doch Tomás merkt nach und nach, dass sich hinter der unverständlichen Buchstabenanordnung des Gedichts etwas viel Gewaltigeres als eine Atombombe verbirgt. Mithilfe seines im Sterben liegenden Vaters sowie eines Physikprofessors und eines tibetischen Mönches gelingt es ihm schließlich – im Wettlauf gegen die Zeit –, das Rätsel um die Gottesformel zu lösen.

Gibt es Gott?

„Wer in dem Buch den Beweis für die Existenz eines Gottes erwartet, der mit langem weißen Rauschebart voller Güte auf unsere Erde blickt und unsere Gebete erhört, wird wohl enttäuscht werden“, sagt Dos Santos. Denn die Wissenschaft habe diesen Gott nicht gefunden. Sie habe jedoch eine gewisse Intelligenz hinter der Erschaffung des Universums ausgemacht, die durchaus als göttlich bezeichnen werden könne. „Und das ist auch die Art von Gott, an die ich selbst glaube.“ (Das komplette Interview mit Dos Santos finden Sie hier.)

Zwei Lesungen bei Leipziger Buchmesse

Dieser international erfolgreiche Wissenschaftskrimi erscheint erstmals auf Deutsch. J.R. Dos Santos wird die Leipziger Buchmesse besuchen und am 23. März zwei Lesungen halten (14.30-15.00 Uhr: Literaturforum Buch Aktuell (Halle 3, C401), 20-21 Uhr in der naTo). Am 23. und 24. März steht er für Interviews zur Verfügung (in englischer und französischer Sprache, deutschsprachige Interviews bei Anmeldung mit Dolmetscherin).

Die Filmrechte an „Das Einstein Enigma“ wurden bereits verkauft, das Buch ging weltweit bisher 1 Million Mal über die Ladentische. Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier: www.wikipedia.org, zum Autor hier: www.joserodriguesdossantos.com.

Bei Interesse senden wir Journalisten und Bloggern gern ein Vorab-Leseexemplar von „Das Einstein Enigma“ zu. Bitte wenden Sie sich dazu an den Verlag mail@luzarpublishing.com oder tragen Sie sich in unsere Liste ein unter http://eepurl.com/cA7gcf.

„Ein Buch, das man gelesen haben muss.“ 20minutes (Frankreich)

Bibliografie
J.R. Dos Santos, Das Einstein Enigma. Roman
608 Seiten, Klappenbroschur
€ (D) 18,50 | € (A) 19,00 | CHF 29,80 (UVP)
ISBN 978-3-946621-00-3
ET: 23. März 2017

Über den Autor
José Rodrigues dos Santos, Jahrgang 1964, lebt in Lissabon. Er ist als Sprecher der Abendnachrichten, Kriegsberichterstatter und Journalismusdozent an der Neuen Universität Lissabon tätig und wurde für seine Reportagen bereits mehrfach ausgezeichnet. 2016 wurde er von 28.000 Lesern zum „Besten Autor Portugals“ gewählt. Der Autor hat bisher 16 Romane und 7 Essays veröffentlicht, die in 18 Sprachen übersetzt und weltweit über 3 Millionen Mal verkauft wurden.

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