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„Krumme Gurken“ von Jaromir Konecny

Gurken, Flöten und die Jugend

Der 16-jährige Dresdner Benn kommuniziert mit dem weiblichen Geschlecht nur über soziale Medien. Persönlich geht es gar nicht, da er immer wieder Erektionen bekommt. Seinem besten Freund Rowdy geht es kaum besser außer dass er lieber Musik macht statt bei Facebook zu schreiben. Und natürlich spielen sie Videospiele zusammen. Sie beschließen eine Band zu gründen, wobei diese Band natürlich nur digital existiert und sie benennen sie nach ihren Geschlechtsteilen - "Krumme Gurken". Doch plötzlich muss Benn nach Bayern umziehen, denn sein Vater ist jetzt Hausmeister in einem Mädcheninternat. Und schon nach kurzer Zeit verliebt sich Benn und hat sehr viel Kontakt zu ihr und ihren 3 Zimmerkolleginnen. Doch scheinbar ist für die alles nur ein Spiel.

Das Cover des Buches passt zu den bisherigen Büchern des Autors beim Verlag digtialpublishers, da es den gleichen Stil besitzt. Auf der anderen Seite hätte man aufgrund des Titels natürlich schon auf ein anderes Cover gehofft.

Der Schreibstil des Autors ist sehr gut. Die Orte und Charaktere werden sehr gut dargestellt. Eine gewisse Spannung zieht sich durch das ganze Buch und - das Wichtigste bei diesem Genre - der Humor beginnt auf der ersten und endet auf der letzten Seite.

Einige Witze sind vorhersehbar, wie auch vieles von der Handlung. Dennoch konnte ich mit Benn nicht nur mitlachen, sondern - als Mann - natürlich auch mitfühlen.

Damit ist dem Buch ein sehr authentisches und zeitgemäßes Buch über pubertierende Jungs (aber auch Mädchen) gelungen, das mit Humor nicht geizt. Und damit hat der Autor ja auch schon Erfahrung mit anderen Büchern, die er geschrieben hat.

Damit kann das Buch von allen Geschlechtern und Altersgruppen gelesen werden.

Fazit: Das Buch kann ich nicht nur Jugendlichen oder Junggebliebenen empfehlen. 5 von 5 Sternen

Rezension von “SaintGermain”