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„Ghom: Suche nach der magischen Stadt“ von Peter Mellert

Tolles Buch für entspannte Lesestunden

Der kleine König Horst liebt Geschichten. Im Winter, mit einer heißen Tasse Tee und einem Teller Plätzchen, in eine Decke gewickelt vor dem Kamin sitzen und einer guten Erzählung lauschen, das ist das Allergrößte für ihn. So lässt er sich dann auch nur zu gerne in die Welt des Junker Jonas entführen. Der sucht die fast verfallene magische Stadt Ghom, denn nur in der dortigen Bibliothek kann er die so dringend benötigte Hilfe finden. Es wird ein weiter Weg, denn seine Suche führt ihn durch den wilden Wald von Bor mit seinen seltsamen, versteckt lebenden Geschöpfen über die weiten Steppen der Khun nach vielen Gefahren und Prüfungen endlich ans Ziel. Doch dort steht er unerwartet seinem bisher gefährlichsten Gegner gegenüber.


Dem kleinen König Horst ist langweilig und der Winter nervt. Doch da kommt der große Leoula zu ihm. Leoula ist Geschichtenerzähler und möchte dem kleinen König Horst die langweiligen Winterabende mit seinen Geschichten verkürzen.

Er erzählt das Abenteuer vom Junker Jonas, der sich auf die Suche nach der sagenumwobenen Stadt Ghom macht, um den Fluch der schönen Nina, welche in einem Glasschloss lebt, zu brechen.

Das klingt zwar etwas verwirrend und etwas banal, ist es aber nicht.

Peter Mellert hat diese Idee in mehrere ineinander greifende Geschichten gepackt und es geschafft, dass man als Leser niemals den roten Faden verliert.

Ab und zu kommt man wieder in die Ursprungsgeschichte mit dem kleinen König Horst zurück, um gleich wieder mit Jonas die streitlustigen Zwerge zu bekämpfen.

In diesem Buch ist alles vorhanden. Ob Elfen, Steinmenschen, sprechende Echsen, Gestaltenwandlern, verzauberte Wälder, endlose Steppen mit ihren Nomadenvölkern und und und... Hier hat der Autor aus dem Vollen geschöpft.

Wer also mal eine etwas andere Geschichte lesen möchte und sich ein paar entspannende Lesestunden gönnen möchte, sollte unbedingt hier zuschlagen.

Fazit: Klare Kaufempfehlung

Rezension von Michael Kecke